schwalmis
"geissplatte" (N-flanke)
15.08.17
immer noch mit einer nicht richtig brauchbaren schulter gesegnet unternehme ich eine leichte klettertour in der innerschweiz, die gut vor den angekündigten gewittern zu bewältigen ist und vom solo-kletterer nicht allzu viel verlangt.
zustieg:
von der postautohaltestelle "emmetten niederbauenbahn" (774m) geht's zunächst bis pt.872 auf wanderweg, anschliessend 2¾ km auf geteertem (!) rot-weissen bergwanderweg nach grund (~1010m). T R (=teer), ½h
hier endlich darf man auf einen richtigen wanderweg wechseln und via haseneggli und wandeli (1321m) richtung chruteren gehen. bei ~1480m verl?sst man den wanderweg und steigt richtung SSW ?ber die geröllkegel gegen die von weitem sichtbare geissplatte an. die geröllhalde ist zu beginn erstaunlich gut zu begehen, in der mitte wird sie etwas m?hsamer, zum schluss ist sie gut verwachsen. so erreicht man den einstieg in der felsnische unterhalb der platte. T3, 1¼h
route:
nun alles über die platte bis pt.1874, wobei der schöne kalk eigentlich beinahe überall erklettert werden kann. daher kommt man auch nicht zwingend an den schlaghaken und ständen vorbei. III, ½h
von pt.1874 geht's auf gut ersichtlichen, exponierten gemspfaden immer ansteigend weiter richtung einer schönen karrenplatte und erreicht so den SSE-grat des schwalmis auf der höhe von ~2100m. nun alles dem grat entlang via pt.2171 auf den gipfel (2246m). T5, ¾h
material: falls man sichern möchte: 40m-seil, 2 express, 2 schlingen (cams und keile können kaum gesetzt werden)
angetroffene verhältnisse am 15.august 2017:
perfekte verhältnisse, fels trocken, auch die schrofen nicht mehr allzuglitschig.
keine weiteren seilschaften in dieser route
abstieg:
vom schwalmis gibt's eine vielzahl von abstiegsmöglichkeiten: via vorder jochli zurück ins choltal oder auch nach gitschenen, über den jochlistock, gandispitz und zingel hinunter zur niederbauenbahn oder via hinter jochli und tannibüel zur klewenalp.
ich wählte den vielleicht spannendsten abstieg über die wildheuerwiesen des "aren" und erreichte so tannibüel. da der weg auf den wiesen nicht immer gut ersichtlich ist und daher "verloren" werden kann, zielt man mit vorteil einfach die flugwarnkugel des unteren (zweiten) heuseils an, ab dort ist der durchgang durch die steilstufe gut erkennbar. T4, 1h
geissplatte (schwalmis N-flanke): toller rot-weisser bergwanderweg in's choltal, bewertung T "R" (=teer)
geissplatte (schwalmis N-flanke): die schwlamis N-flanke vom choltal aus gesehen
geissplatte (schwalmis N-flanke): die route über die geissplatte und den SSE-grat auf den schwalmis, gelb markiert ist pt.1874
geissplatte (schwalmis N-flanke): am einstieg
geissplatte (schwalmis N-flanke): hie und da trifft man auf schlaghaken oder sogar stände
geissplatte (schwalmis N-flanke): nach pt.1874 geht's auf ausgesetzten gemspfaden zum SSE-grat
geissplatte (schwalmis N-flanke): wie sich's gehört in schwer zugänglichen wiesen: edelweiss, soweit das auge reicht
geissplatte (schwalmis N-flanke): schöne charren kurz vor dem SSE-grat
geissplatte (schwalmis N-flanke): vorne pt.2171, hinten der schwalmisgipfel
geissplatte: da der weg über den "aren" schlecht sichtbar ist, man hält sich einfach gegen die flugwarnkugel des unteren heuseils
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