pilatus
kulmchrachen rechte variante
02.06.14
jedes jahr gehe ich mindestens einmal durch den kulmchrachen auf dem pilatus, meistens im frühjahr, seltener auch in ausgeapertem zustand im sommer. häufig nehme ich die objektiv einigermassen sichere "normalvariante" (im topo rot eingezeichnet), die variante "sattel/eselwand" (blau) oder auch die variante "kulmwiese" (dunkelgrün), einmal dummerweise auch das ziemlich gefährliche mittlere couloir (gelb).
jahrelang wurde diese wilde umgebung von bohrhaken verschont. doch in den letzten jahren montierten zunächst steilwand-skifahrer bohrhakenstände, im warmen und trockenen dezember 2015 dann wurde die gelbe aufstiegsvariante sogar mit bohrhaken ausgerüstet - schade!
zustieg:
mit dem bike von kriens zum pt.1371 kurz vor der fräkmüntegg (oder später am tag auch mit der gondelbahn zur gleichnamigen station). hier wechselt man auf den leicht absteigenden und südwärts zum gsässweg führenden wanderweg. nach der querung der rodelbahn zweigt der gsässweg richtung treichen ab. bei pt.1619 stösst man auf den nauenweg, auf welchem man ungefähr 200m absteigt. nun wird der steinbockweg bis zur abzweigung ins markante couloir verfolgt. T3, 2¼h
route:
nun das couloir hoch bis zu einer engstelle, wo geradeaus das "mittlere couloir" weiterführt (sehr brüchig und steinschlägig, nur im hochwinter zu empfehlen). eine je nach schnee unproblematische bis heikle querung nach rechts führt um eine felsnase herum auf eine schöne wiese, wo man nach dem anstieg zum sattel auf das stets griffbereite messer beim frühstücksplatz stösst. eine nochmalige querung führt um eine kante ins schlusscouloir (im sommer muss in diesem auf die brüchigen rippen ausgewichen werden). über das geländer auf den panoramaweg. T5, 1½h
material: 1 pickel, bei sehr hartem schnee ev. steigeisen (die auf den "heldenhaften" internet-videos zur schau getragene nordwand-ausrüstung ist absolut überflüssig).
keine weiteren leute in dieser route
abstieg:
am besten richtung klimsen und dann nauen-/gsässweg zurück zum bike. im frühling kann bis zur abzweigung des gsässweges auf dem hosenboden abgefahren werden.
die fotos stammen von verschiedenen begehungen aus den jahren 2006 bis 2021
kulmchrachen (pilatus): das topo mit den verschiedenen varianten (© marko cupić)
kulmchrachen (pilatus): schon der gsässweg zeigt sich häufig von seiner schönsten seite
kulmchrachen (pilatus): fantasitsche tiefblicke auf den kreuztrichter vom nauenweg aus
kulmchrachen (pilatus): auch weiter oben domniert der kreuztrichter und die rigi das bild
kulmchrachen (pilatus): beim einbiegen ins erste couloir - es lohnt sich, schnell zu gehen, da hier alle steine durchkommen
kulmchrachen (pilatus): bei gutem schnee bleibt man in der rinne, ansonsten wechselt man auf die rippe rechts
kulmchrachen (pilatus): bei der abzweigung zur ersten querung
kulmchrachen (pilatus): in der querung, links hinten das brüchige mittlere couloir
kulmchrachen (pilatus): kurz vor der felsnase...
kulmchrachen (pilatus): ...mit fantastischer aussicht
kulmchrachen (pilatus): links hinten wieder das mittlere couloir
kulmchrachen (pilatus): kurz vor dem frühstücksplatz
kulmchrachen (pilatus): die zweite querung, gleich nach dem frühstücksplatz
kulmchrachen (pilatus): um diese kante geht's zum ausstiegscouloir
kulmchrachen (pilatus): im ausstiegscouloir
kulmchrachen (pilatus): kurz vor dem kulmplateau
kulmchrachen (pilatus): im nauen kann perfekt auf dem hosenboden runtergerutscht werden
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